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Therapieverfahren
Die Therapiemöglichkeiten die dem Tierheilpraktiker zur Verfügung stehen sind vielfältig. Einige davon, die ich bei mir in der Praxis am häufigsten anwende, möchte ich ihnen hier in einem kurzen Überblick vorstellen. Mein Schwerpunkt ist dabei die klassische Homöopathie, die als Grundlage einer erfolgreichen Behandlung fast immer zum Einsatz kommt. Alle anderen Verfahren setze ich hauptsächlich unterstützend ein. Selbstverständlich erstelle ich für ihr Tier mit seinen speziellen Beschwerden ein eigenes Behandlungskonzept.

- Homöopathie
- Bioresonanztherapie
- Beratung für artgerechte Ernährung
- Akupunktur und Meridianbehandlung
- Mykotherapie
- Blutegeltherapie
- Schüßler Salze
- Bachblüten-Therapie

Behandlungsmethoden
Homöopathie

Das wichtigste und tiefgreifendste Therapieverfahren, das dem Heilpraktiker oder Tierheilpraktiker zur Verfügung steht, ist die Homöopathie. Die Homöopathie ist eine Unstimmungs- und Regulationstherapie, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Die Homöopathie (ähnliches Leiden) wurde vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann um 1800 begründet. Der Grundsatz der Homöopathie beruht, wie schon der Name sagt, auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Symptome, welche eine Substanz beim Gesunden hervorruft, beim Kranken, der unter ähnlichen Symptomen leidet, Heilung bewirkt.

Je ähnlicher das sog. Arzneimittelbild der Substanz, den Symptomen des Kranken ist, desto erfolgreicher und tiefer die Heilung. Die Kunst des Homöopathen besteht nun darin, aus Tausenden vorhandenen Mittelbildern das passende Mittel für den Kranken zu finden. Das entsprechende Mittel bekommt der Patient, egal ob Mensch oder Tier, dann nicht in der Ursubstanz (viele homöopathische Mittel sind Giftstoffe!), sondern immer potenziert verabreicht.

Homöopathie

Bei der Potenzierung wird der eigentliche Wirkstoff sehr stark verdünnt, aber die Energie bzw. die Information, um die es dabei geht, wird verstärkt. Grob gilt: Je höher die Potenzierung, desto reiner und tief greifender die Wirkung. Es gibt verschiedene Methoden, (die hier nicht genauer erläutert werden) um diese Potenzierung zu erreichen. Man unterscheidet D-Potenzen (100er Verdünnungen), C-Potenzen (1000er Verdünnung) und LM-Potenzen, auch Q-Potenzen genannt (50000er Verdünnung). D-Potenzen werden meist nur bei rein körperlichen Beschwerden eingesetzt, wie z. B. das bekannte Verletzungsmittel Arnica.

Die Tiefpotenzen haben eine kürzere Wirkdauer und bis zu einer bestimmten Potenz ist auch noch Ursubstanz im Arzneimittel nachweisbar. Hochpotenzen ab etwa einer C30 entfalten ihre heilende Wirkung nicht nur im körperlichen, sondern auch im psychischen Bereich. Hat beispielsweise jemand vor kurzem den Partner oder den Besitzer verloren und reagiert mit großer Trauer, Überempfindlichkeit und Launenhaftigkeit, dann wird der Homöopath z. B. an Ignatia denken. In diesem Fall würde man dann zu höheren C-Potenzen greifen, um Erleichterung zu verschaffen. Der Unterschied dieser Hochpotenzen zu den Tiefpotenzen liegt aber nicht nur in der Tiefe der Wirkung, sondern vor allem in der Dauer. Hochpotenzen z. B. die C1000 können je nach Mittel bis zu einigen Monaten wirksam sein. Wurde das falsche Mittel gewählt, können unerwünschte Reaktionen auftreten. Es kann passieren, dass der Patient dann Symptome des verabreichten Mittels entwickelt und ungewollt eine sogenannte Arzneimittelprüfung durchläuft.

Aus diesem Grund ist beim Einsatz von Hochpotenzen Vorsicht und Umsicht geboten. Diese sollten nur vom ausgebildeten Homöopathen verabreicht werden. LM oder Q-Potenzen sind höher potenziert, wirken aber durch ein anderes Herstellungsverfahren tiefer, jedoch wesentlich kürzer als die C-Potenzen. Die Schwierigkeit liegt hier in der Verabreichung, die etwas aufwendiger ist als bei den D- und C-Potenzen und sich gerade beim Tier nicht immer einfach durchführen lässt.
Um nun das richtige Heilmittel für ein krankes Tier zu finden, sollte dem Therapeuten im Idealfall die gesamte Lebens- und Krankheitsgeschichte bekannt sein. Dazu wird der Tierbesitzer in einem ersten Gespräch genauestens befragt. Wichtig sind dabei nicht nur die körperlichen Symptome, wie Durchfall, Erbrechen oder Husten, sondern auch psychische Auffälligkeiten, wie ängstliches oder aggressives Verhalten und bestimmte Umstände unter denen vorhandene Symptome besser oder schlechter werden. Das kann z. B. der Umstand sein, dass der Hund schlechter läuft, wenn das Wetter kälter wird, das Pferd trotz Fieber keinen Durst hat, oder die Katze, statt im warmen Bettchen, immer in der Badewanne schläft, obwohl sie sich doch immer kalt anfühlt.

Alle Symptome zusammen ergeben ein bestimmtes Bild, das dann (hoffentlich) dem Arzneimittelbild eines homöopathischen Mittels ähnlich ist. Das Mittel, welches die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist, ist das Mittel, das dann im optimalen Fall zur Heilung führt. Die Homöopathie kann bei jeglicher Erkrankung eingesetzt werden, bei der die Lebenskraft des Patienten stark genug ist, um sich selbst zu helfen. Das homöopathische Mittel gibt dem Körper eigentlich nur Hilfe zur Selbsthilfe. Es gibt ihm sozusagen den richtigen "Tipp" was er tun muss, um die Heilung in Gang zu bringen. Bei schweren Krankheitsverläufen, bei denen die Lebenskraft des Patienten schon zu schwach ist, kann zwar oft keine Heilung, aber immer noch eine Besserung bzw. Erleichterung (weniger Schmerzen) erzielt werden, wie z. B. bei fortgeschrittener Krebserkrankung. Die Homöopathie kann bei schweren Erkrankungen immer auch unterstützend eingesetzt werden.

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BICOM Bioresonanztherapie
Die Bioresonanztherapie ist mittlerweile über 30 Jahre alt. Die Grundlagen der Therapie beruhen, wie z. B. auch die Homöopathie, oder die Bachblütentherapie auf der Erkenntnis, dass alle Materie aus Energie/Schwingung besteht und jedes Mineral, jede Pflanze, jedes Lebewesen und auch jedes Organ ein eigenes Frequenzmuster besitzt. Das Therapieprinzip beruht auf Informationsübertragung und Anregung der Selbstheilungskräfte. Man kann es sich so vorstellen, dass z. B. ein krankhaft verändertes Organ in einer falschen Frequenz schwingt und mittels Bioresonanz diese Frequenz wieder in den gesunden Ursprungszustand versetzt wird. Neueste Erkenntnisse der Quanten- und Biophysik bestätigen inzwischen diese Theorie. Leider wird dies, wie auch die Homöopathie noch nicht offiziell anerkannt.

Das Haupteinsatzgebiet der Bioresonanz war ursprünglich die Allergietherapie. Aber auch viele andere akute und chronische Erkrankungen können mit der Bioresonanztherapie erfolgreich behandelt und unterstützt werden. Fragen sie gerne bei mir nach!
Behandlungsmethoden

Bioresonanzanalysen

Auf Wunsch erstelle ich auch Bioresonanzanalysen. Diese sind immer hilfreich, wenn z. B. Verdacht auf Allergie und/oder Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt. Besonders sinnvoll ist sie auch bei chronischen Erkrankungen mit ungeklärter Ursache. Es können je nach Bedarf umfassende Analysen erstellt, aber auch gezielt nur einzelne Bereiche getestet werden.

Für die Analyse reicht es, wenn sie mir 2 Haarproben mit Wurzel, oder idealerweise 2 Tropfen Blut auf einem Tupfer oder Kaffefilter zusenden.

Getestet werden können:

Organe (z. B. Leberbelastung, Darmflorastörungen, Nierenschwäche, Hautprobleme)
Hormone (z. B. Schilddrüse, Geschlechtshormone)
Bewegungsapparat (z. B. Wirbelsäule, große und kleine Gelenke)
Zähne (aktuell noch nicht möglich)
Umweltbelastungen (z. B. Gifte, Elektrosmog)
Allergene (z. B. Nahrungsmittel, Konservierungsstoffe, Antioxidantien)
Impfbelastungen (z. B. Aluminium, Quecksilber, Formaldehyd)
Schwermetalle (z. B. Blei, Quecksilber)
Parasiten (z. B. Bandwürmer, Giardien)
Bakterien (z. B. Borrelien)
Viren (z. B. Herpes)
Pilze (z. B. Schimmelpilze, Hautpilze, Candida)
u.v.m.

Wenn gewünscht, kann zugleich austestet werden, welche Therapeutika (z. B. Vitalpilze) idealerweise zum Tier und zur Problematik passen.

Für Fragen und weitere Informationen stehe ich ihnen gerne zur Verfügung. Bei Interesse sende ich ihnen auch gerne eine Patienteninformation zu. Sie können sich aber auch direkt auf der Internetseite der Firma Regumed informieren.

www.bicom-bioresonanz.de

Bioresonanztherapie bei der Katze

Die Katze sitzt im Korb auf der Eingangselektrode. Die Modulationsmatte steht senkrecht hinter ihr. Der Vorteil dabei ist ganz klar, dass die weder die Katze fixiert, noch irgendetwas an ihr befestigt werden muß. Gerade bei Katzen ein entscheidender Vorteil.



Behandlungsmethoden
Bioresonanztherapie beim Hund

Beim Hund oder Pferd wird die Eingangselektrode in den Nacken gelegt und die Modulationsmatte auf den Rücken. Das Tier steht oder liegt dabei entspannt und genießt die Therapie. Bei ängstlichen und unsicheren Tieren kann sich das Tier auch auf die Elektrode setzen oder legen.
Behandlungsmethoden
mobile Therapie

Da es sich um ein mobiles Gerät handelt, kann ich ihr Tier auch zu
Hause in gewohnter Umgebung behandeln. Auch Pferde können
selbstverständlich vor Ort therapiert werden.

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Behandlungsmethoden
artgerechte Ernährung

Um eine Idee zu bekommen wie artgerechte Ernährung für den Hund aussieht, betrachten wir zuerst einmal die Ernährungsgewohnheiten des Wolfes, der ja bekanntlich der Urahn unserer Haushunde ist. Der Wolf zählt zu den Karnivoren (Fleischfressern), wobei er bei genauerer Betrachtung kein reiner Fleischfresser ist. Zu seiner Nahrung gehören hauptsächlich mittelgroße bis große Pflanzen fressende Säugetiere, die er sozusagen mit Haut und Haaren (Fell bzw. Federn, Knochen, Blut, Innereien) frisst. Da er auch den Magen mitsamt Inhalt verspeist, gelangt er darüber auch an pflanzliche Bestandteile. Wichtige Vitamine und Spurenelemente nimmt er aber nicht nur darüber auf, sondern er frisst auch selbst pflanzliche Nahrung wie Obst, Beeren, Gräser, Kräuter und Wurzeln. Junge Wölfe fressen sogar Insekten und in kärgeren Zeiten frisst der Wolf auch Aas und Abfälle.

Der Wolf frisst naturgemäß kein Getreide. Er besitzt dafür auch keine Verdauungsenzyme und kann es deshalb nicht verwerten. Sieht man sich jedoch die Etiketten der Fertigfutter, egal ob Dosen- oder Trockenfutter einmal genauer an, wird man feststellen, dass Getreide fast immer Bestandteil, häufig sogar Hauptbestandteil der Fertignahrung ist. Getreide dient einerseits als billiger Füllstoff, um die Herstellungskosten gering zu halten und andererseits um einfach mehr Futter "an den Mann" zu bringen.

Ernährung

Der Hund muss dann schlichtweg mehr fressen, um seinen Energiebedarf zu decken. Die "Häufchen" von Hunden, die mit industriellem Futter ernährt werden, sind nachweisbar größer, als die von Hunden, die roh ernährt werden. Auch die Mengen, die gefressen werden müssen, um den Energiebedarf zu decken, unterscheiden sich deutlich.

Zudem kann das nicht artgerechte Getreide im Futter Auslöser für Nahrungsunverträglichkeiten bis hin zur Nahrungsmittelallergie sein. Von sonstigen nicht-artgerechten Zusätzen wie Zucker, Konservierungsmitteln, Aromen, Farbstoffen und nicht, oder in den falschen Mengen zugesetzten Vitaminen und Mineralstoffen sei hier mal ganz abgesehen. Bei näherem Interesse führen sie sich das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter" von Hans-Ulrich Grimm zu Gemüte (siehe hierzu unter "Buchempfehlungen")

Zurück zum Thema Wolf. Der Verdauungstrakt des Wolfes/Hundes ist ganz auf diese natürliche Nahrung, rohes Fleisch plus bereits aufgeschlossene (im Magen angedaute) pflanzliche Nahrung, ausgelegt. Das Gebiss der Karnivoren ist mit kräftigen Eckzähnen, zum Greifen und Zerteilen und scharfkantigen Backenzähnen, zum Zerbeißen von Fleisch und Knochen, ausgestattet. Im Speichel hat der Hund im Gegensatz zum Pflanzenfresser keine Verdauungsenzyme und produziert deshalb auch nur sehr wenig zähen Speichel, der sozusagen als Gleitmittel für die Nahrung dient.

Der Magen ist verhältnismäßig groß, je nach Hund hat er ein Fassungsvermögen zwischen 1 und 9 Litern. Die Magensäure des Hundes enthält 10-mal mehr Salzsäure als die des Menschen und erreicht einen pH-Wert < 1! (Erreger haben hier kaum eine Überlebenschance - um hier einem häufigen Argument der Rohfütterungs-Gegner zu widersprechen). Die Produktion der Verdauungssäfte wird hauptsächlich durch den Schlüsselreiz "Fleisch" angeregt. Die Verdauung selbst geht deshalb beim Hund sehr schnell und dauert für Fleisch und Knochen maximal 24 h. Auch der Darm des Hundes ist, verglichen mit dem der Pflanzenfresser, relativ kurz.

Durch diese physiologischen Gegebenheiten wird verständlich, dass die Rohfütterung diejenige Ernährungsweise ist, die der natürlichen am Nächsten kommt. Mittlerweile wird zum Glück auch die Gemeinde der sogenannten "Barfer" immer größer. Hierbei steht im Deutschen die Bezeichnung BARF für "Biologisches, Artgerechtes, Rohes Futter". Im Englischen steht der Name für "Bones And Raw Food", wobei auch einige andere Interpretationen zu finden sind.

Um nun sicherzustellen, dass der Hund mit der Rohfütterung auch alle benötigten Nährstoffe wie Eiweiße (Proteine), Fette, Mineralien, Vitamine, Enzyme und Ballastkrstoffe erhält, sind zwar einige Grundkenntnisse nötig, aber es gibt mittlerweile viele Bücher und Anleitungen (siehe Buchempfehlungen) zu diesem Thema, so dass die Umsetzung für jeden, der sich ernsthaft damit auseinandersetzt, einfach durchführbar ist.

Genauere Kenntnisse sind dann von Nöten, wenn z. B. durch Krankheiten spezielle Diäten eingehalten werden müssen. Das kann unter anderem der Fall sein bei Allergien, Übergewicht, Leber- und Nierenschäden aber auch bei Gelenkproblemen. Probleme, die mit artgerechter Ernährung meist gar nicht erst auftreten.

Deshalb und um sie in Ernährungsfragen, gerade bei Problemfällen noch besser unterstützen zu können, habe ich im November 2012 eine Zusatzausbildung zum „Ernährungsberater für Hund und Katze“ bei der bekannten Ernährungsberaterin Heidi Hermann absolviert. Bei Interesse kann ich ihnen nun auch Futterpläne erstellen die auf die speziellen Bedürfnisse ihres Hundes zugeschnitten sind.

Dazu benötige ich folgende Angaben: Rasse, Alter, Gewicht (normal-, über- oder untergewichtig), aktueller Gesundheitszustand, Allergien, Unverträglichkeiten sowie eventuell vorhandene Vorlieben und Abneigungen. Schließlich soll das Futter ja auch schmecken!

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Fressen
Akupunktur und Meridianbehandlung

Die Akupunktur ist eine jahrtausende alte chinesische Heilkunst und ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie zählt ebenso wie die Homöopathie zu den Umstimmungs- und Regulationstherapien, d. h. sie aktiviert, wie auch die Homöopathie, die Selbstheilungskräfte des Körpers. Bei der Akupunktur ("Stechen mit der Nadel") werden spezielle Akupunkturnadeln in die Akupunkturpunkte, von denen es mehrere hundert gibt, eingestochen. Die Akupunkturpunkte sind, bei vorliegenden Störungen, als kleine druckschmerzhafte Stellen in der Haut auffindbar, die sich auch in ihrer geweblichen Zusammensetzung von der restlichen Haut unterscheiden lassen. Es ist inzwischen auch möglich, diese Punkte elektrophysikalisch nachzuweisen.

Die Akupunkturpunkte liegen auf den sogenannten Meridianen, die den gesamten Körper überziehen. Es gibt 2 Hauptmeridiane, das sog. Lenker- oder Gouverneurgefäß (Dumai) und das Zentral- oder Konzeptionsgefäß (Renmai), die ventral (bauchseitig) und dorsal (rückenseitig) in der Körpermittelline verlaufen. Zudem gibt es je Körperseite 12 untergeordnete Meridiane, die den einzelnen Organen zugeteilt sind. In der Vorstellung der TCM sind die Meridiane Energiebahnen, auf denen die Lebensenergie Qi fließt. Störungen dieses Energieflusses können demzufolge die Lebensenergie "verstimmen" und Krankheiten hervorrufen.

Akkupunktur

Durch das Einstechen der Nadel "dockt" die Nadel an den Akupunkturpunkt an und bringt dadurch die Energie wieder zum fließen. Hauptsächlich kommt die Akupunktur zum Einsatz, wenn noch keine gravierenden organischen Schäden vorliegen. Dann können durch die Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte gezielt die entsprechenden Organe positiv beeinflusst werden. So gibt es z. B. spezielle Punkte zur Behandlung von Magenerkrankungen genauso wie Punkte für die Leber, die Nieren, das Herz oder den Kreislauf. Auch Probleme der Augen, Ohren und Nase, aber z. B. auch Rücken-, Schilddrüsen- und Unterleibsprobleme können behandelt werden. Zudem wird die Akupunktur erfolgreich zur Schmerzlinderung eingesetzt und sie kann durchaus auch bei psychischen Problemen helfen und den Allgemeinzustand verbessern.

Bei empfindlichen Patienten muss nicht immer die Nadel zum Einsatz kommen. Es gibt auch die Möglichkeit die Akupunkturpunkte mit dem Laser zu behandeln oder einfach nur zu akupressieren, d h. die Punkte werden nur manuell mit dem Finger oder dem Massagestäbchen stimuliert. Die intensivste Heilwirkung wird allerdings mit den Nadeln erreicht.

Bei der Meridianbehandlung werden nur die Meridiane mit einem Massagestäbchen, das im Notfall auch ein Kugelschreiben sein kann, behandelt. Das heißt man "zieht" den zu behandelnden Meridian in seiner Verlaufsrichtung und versucht so, die vorhandenen Blockaden aufzulösen und die Energie wieder zum Fließen zu bringen. Blockaden können beispielsweise durch falsche Bewegungsabläufe oder durch Störfelder wie z. B. Narben entstehen. Beim Tier, besonders beim Pferd, ist es für einen geübten Behandler relativ leicht, Störungen im Meridianverlauf zu finden und zu beheben, da das Tier dies durch seine Reaktionen und seine Mimik zuverlässig mitteilt. Die Meridianbehandlung ist z. B. sehr erfolgreich bei Bewegungsproblemen oder Verspannungen. Es können aber auch alle organischen Beschwerden behandelt werden, da die Meridiane ja mit den entsprechenden Organen korrespondieren. Zudem kann sie sehr gut mit Akupunktur und Homöopathie verbunden werden.

Um eine weitere Wirkungsverstärkung zu erzielen, können die Meridiane (aber auch die Akupunkturpunkte) mit Farblicht behandelt werden. Den meisten ist wohl die unterschiedliche Wirkung von Rotlicht (wärmend, Energie spendend, anregend) und Blaulicht (kühlend, schmerzstillend, entspannend) bekannt, aber auch andere Farben haben besondere Wirkungen, speziell auch auf die Psyche.

Akupunktur

Farben entstehen durch Filterung verschiedener Wellenlängen des weißen Lichtes und dementsprechend hat jede Farbe unterschiedliche energetische Wirkung, die bei der Farbtherapie genutzt wird. Da jedem Meridian eine tonisierende (anregend) und eine sedierende (beruhigend) Farbe zugeordnet ist, kann darüber zusätzlich der Energiefluss reguliert werden. Mit Meridianbehandlung, Farblichttherapie und anderen energetischen Techniken ist es oft sogar auch möglich, verschobene Wirbel und Gelenke an ihren ursprünglichen Platz zu bringen und dadurch wieder einen normalen und schmerzfreien Bewegungsablauf zu erzielen.

Es ist immer wieder erstaunlich wie sensibel Tiere auf eine derartige Behandlung reagieren. Selbst anfangs ängstliche und unruhige Tiere werden ruhig und genießen die Prozedur und so mancher Besitzer wundert sich über die ungewohnten Reaktionen seines Tieres.

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Mykotherapie

Die Therapie mit Pilzen ist in Asien seit Jahrhunderten Tradition und zählt zum Bereich der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Die Pilztherapie ist bei uns noch nicht so verbreitet, gewinnt jedoch auch hierzulande immer mehr an Bedeutung und die Zahl der Anwender steigt stetig.

Die Mykotherapie eignet sich hervorragend sowohl zur Krankheitsvorbeugung, als auch zur alleinigen oder unterstützenden Behandlung vieler Krankheiten. Sie wirken regulierend und harmonisierend auf den Organismus und sind nahezu nebenwirkungsfrei. In Japan und den USA sind einige der bei der Mykotherapie verwendeten Pilze sogar offiziell als Krebsmedikamente zugelassen.

Für die therapeutische Anwendung werden die Pilze hauptsächlich in Pulver-, Tabletten-, oder Kapselform angeboten. Man unterscheidet zwischen Pilzpulver und Pilzextrakt. Für die Herstellung des Pilzpulvers wird der ganze Pilz getrocknet und anschließend mit speziellen Verfahren extrem fein pulverisiert, um die optimale Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe zu gewährleisten. Für die Gewinnung des Pilzextrakts wird dieses Pulver bei der sog. Heißwasser-Extration nochmals aufgelöst und die nichtlöslichen Bestandteile abgetrennt. Übrig bleibt ein Extrakt mit extrem hoher Wirkstoffkonzentration.

Beide Formen (Pulver und Extrakt) haben ihre Berechtigung. Beim Pulver bleiben die im Pilz enthaltenen bioaktiven Stoffe und alle Vitamine erhalten, die durch die hohen Temperaturen bei der Heißwasserextraktion zerstört werden. In den Extrakten sind dafür die pilztypischen Polysaccharide hoch wirksam konzentriert. Deshalb kann in manchen Fällen eine Kombination aus beiden sinnvoll sein.

Die wichtigsten Wirkstoffe der Pilze sind spezielle Polysaccharide, die sog. Beta-D-Glucane und die Triterpene. Die Beta-D-Glucane haben nachgewiesenermaßen eine stark immun stimulierende Wirkung und machen widerstandsfähig gegen vielerlei Infektionen. Alle Pilze haben zudem eine entgiftende Wirkung.

Die wichtigsten in der Mykotherapie verwendeten Pilze sind:

Reishi (glänzender Lackporling, Ling Zhi)

Der Reishi wird auch “Anti-Aging-Pilz” genannt, da er in der Lage ist Alterungsgsprozesse zu verlangsamen. Weiterhin schützt er die Leber, reduziert das sog. „schlechte“ Cholesterin, wirkt blutdrucksenkend, stärkt das Immunsystem, hemmt Viren und Bakterien. Er ist der wichtigste Pilz der bei Allergien Anwendung findet. Er wird auch in der Krebstherapie eingesetzt.

Hericium (Igelstachelbart)

Hericium ist der Pilz mit der besten Wirkung auf das Verdauungssystem. Er kann bei allen Magen-Darm-Problemen eingesetzt werden (Infektionen, Geschwüre, Entzündungen, Krebs). Er hilft aber auch bei der Regulierung des vegetativen Nervensystems. Daher wird er auch gern z. B. bei Alzheimer unterstützend eingesetzt.

Shiitake (Lentinus edodes)

Der Shiitake stärkt nachweislich das Immunsystem und wirkt antiviral. Er wird ebenfalls bei Rheuma, Arthrose und Arthritis eingesetzt, aber auch z. B. bei Herzrhythmusstörungen oder Blasenproblemen, ebenso bei Tumorerkrankungen der Leber und der Verdauungsorgane. Er ist der einzige Pilz bei dem ab und an Unverträglichkeitsreaktionen in Form von Hautrötungen auftreten können.

Maitake (Klapperschwamm)

Auch der Maitake wirkt tumorhemmend und immunstärkend. Er wird vorwiegend bei Brustkrebs eingesetzt und ist bekannt dafür Nebenwirkungen von Chemotherapien abzumildern. Weitere Einsatzgebiete sind z. B. Diabetes, Wundheilung, Knochen- und Muskelstärkung. Er hat eine positive Wirkung auf die Leber.

Coprinus (Schopftintling)

Der Coprinus ist der wichtigste Pilz bei Diabetes. Er hat eine stark blutzuckersenkende Wirkung. Er zeigt ebenfalls eine gute Wirksamkeit bei Störungen der Darmflora (Verstopfung) aber auch z. B. bei Hämhorroiden oder Arteriosklerose. Er wirkt ebenfalls sehr gut bei Tumoren des Binde- und Stützgewebes (Brustkrebs, Sarkome, Lipome, Myome).

Agaricus (Mandelpilz)

Der Agaricus besitzt von allen Pilzen den höchsten Gehalt an antitumoralen Wirkstoffen. Sein wichtigstes Einsatzgebiet ist deshalb Krebs, aber auch bei Autoimmunerkrankungen findet er Anwendung. Er wird auch bei Erkrankungen der Leber, des Herzens, der Bauchspeicheldrüse, der Milz und der Schilddrüse eingesetzt.

Coriolus (Schmetterlingstramete)

Der Coriolus ist der wichtigste Pilz bei allen viralen Erkrankungen, z. B. Grippe, Herpes, Warzen, Hepatitis, AIDS. Er ist aber auch bei bakteriellen Erkrankungen, Pilzen und Parasiten aller Art einsetzbar.

Polyporus (Eichhase)

Der Polyporus wirkt harntreibend und entwässernd. Deshalb wird er bevorzugt bei Blasenproblemen (Blasenentzündung, Blasensteine, Blasentumore), Durchfallerkrankungen und bei Ödemen eingesetzt. Da einige Inhaltsstoffe das Haarwachstum anregen, wird er auch bei Haarausfall angewendet. Er findet aber auch z. B. bei Haut- und Augenerkrankungen Verwendung.

Cordyceps (Raupenpilz)

Der Cordyceps ist der „Energiepilz“. Manche nennen ihn auch den „Dopingpilz“, weil er bei Sportpferden sogar unter das Dopinggesetz fällt. Er wird allgemein zur Leistungssteigerung (Müdigkeit, Antriebsschwäche, depressive Erschöpfung, verminderter Sexualtrieb, Anämie) eingesetzt. Er ist auch der wichtigste Pilz zur Regulierung der Schilddrüse. Weitere Einsatzgebiete sind Asthma, Rheuma, bakterielle Erkrankungen, Parasitenbefall uvm.

Auricularia (Judasohr)

Der Auricularia wirkt gut bei Entzündungen der Haut und der Schleimhäute. Er verbessert das Blutbild und beugt so Thrombosen und Herzinfarkten vor. Auch bei Krämpfen und Lähmungen (z. B. Dackellähme) kann er helfen.

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Blutegeltherapie

Blutegel sind Würmer und gehören zur Klasse der Ringelwürmer (Aniliden). Für die Therapie an Mensch und Tier wird der medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis) verwendet. Die Blutegel die ich in meiner Praxis verwende, beziehe ich von der Biebertaler Blutegelzucht (www.blutegel.de).

Die Wirkung

Blutegel kommen meist dann zum Einsatz, wenn Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe) gestaut sind und nicht mehr richtig zirkulieren. Durch den Aderlaß der Blutegel werden gestautes Blut und gestaute Lymphe wieder zum Fließen gebracht. Einsatzgebiete der Blutegel sind z. B. Verspannungen, Krämpfe, Rheuma, Arthrosen, aber auch bei Blutergüssen, Abszessen, oder entzündeten und eiternden Wunden werden Blutegel erfolgreich eingesetzt.

Folgende Substanzen im Speichel der Egel sind u. a. für dessen Wirkungen verantwortlich. Der Hauptwirkstoff ist das Hirudin, welches die Blutgerinnung hemmt und zugleich diuretisch und antibiotisch wirkt. Das Histamin wirkt gefäßerweiternd, die Bdelline und Egline wirken entzündungshemmend. Die entspannende und krampflösende Wirkung wird auf die Hyaluronidase zurückgeführt, die ebenfalls antibiotisch wirkt. Das Calin bewirkt die 12-stündige Nachblutungszeit. Es gibt noch mindestens 20 weitere Substanzen im Speichel der Blutegel, deren Wirkungen noch überhaupt nicht erforscht sind.

Die Hauptwirkungen des Blutegels können wie folgt zusammengefasst werden:

- Gerinnungshemmung
- Blutreinigung
- Entgiftung
- Entzündungshemmung
- Entstauung
- Krampflösung / Entspannung
- Schmerzlinderung


Der Behandlungsablauf

Da die Tiere zum Teil recht sensibel reagieren, ist eine ruhige und entspannte Atmosphäre angebracht. Der Patient sollte keine aktuelle Cortison oder Antibiotikabehandlung erhalten, da die Tiere dann oftmals nicht beissen.

Auch sollte die Haut frei von Duftstoffen oder Cremes sein. Behaarung stellt meist kein Hindernis dar, aber es kann von Vorteil sein, die betreffenden Stellen zu rasieren. Die meisten Tiere tolerieren die Behandlung sehr gut, da sie merken, daß ihnen die Behandlung gut tut.

Der Saugvorgang dauert je nach Egelgröße ca. 20 - 50 min. Die Egel fallen meist von alleine ab, wenn sie satt sind. Der Saugakt sollte nicht gewaltsam unterbrochen werden und die Egel sollten nicht gequetscht werden, da es sonst passieren kann, daß sie sich in die Wunde erbrechen, was den Heilerfolg zu Nichte machen würde.

Die nach dem Abfallen der Egel stattfindende Nachblutung, darf keinesfalls unterbunden werden, da sie für den Heilungsverlauf unbedingt erforderlich ist. Die Wunde wird nur mit saugfähigem Verbandsmaterial locker abgedeckt, oder wenn es möglich ist (im Stall, auf der Weide, im Garten) einfach offen gelassen. Die Dauer der Nachblutung ist unterschiedlich und kann ca. 2 bis 48 Stunden anhalten.
BlutegeltherapieBlutegel am Hundeohr (Blutohr)
Gegenanzeigen

Bei Tieren mit Gerinnungsstörungen, bei geschwächten oder anämischen Tieren ist von einer Blutegelbehandlung abzusehen. In Ausnahmefällen kann die Behandlung zu allergischen Reaktionen führen. Diese klingen jedoch in der Regel rasch ab. Ab und zu tritt Juckreiz auf, der aber bald nachlässt.

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Schüßler-Salze

Die Schüßler-Salze gehen, wie der Name sagt, auf den homöopathischen Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 - 1898) zurück. Er nannte diese Therapieform "Biochemische Heilweise". Statt der mittlerweile ca. 2500 bekannten homöopathischen Mittel benutzte er nur 12 Salze, die er zur Behandlung fast aller Krankheiten für ausreichend hielt.

Schüßler nahm an, dass Krankheiten auf gestörten biochemischen Prozessen oder einfacher ausgedrückt, auf einem gestörten Mineralhaushalt im Körper beruhen. Er vermutete, dass das Fehlen eines bestimmten Mineralstoffes den gesamten Stoffwechsel negativ beeinflusst und so Fehlfunktionen verursacht.

Das Prinzip dieser Heilweise beruht nicht auf der homöopathischen Grundlage des Ähnlichkeitsprinzips, obwohl das Herstellungsverfahren (Potenzierung) der Schüßler-Salze mit dem der homöopathischen Mittel identisch ist, sondern nur auf den physiologisch-chemischen Vorgängen im menschlichen Organismus.

Schüßler Salze

Die Regelpotenzen bei den Schüßler-Salzen sind die D6 und die D12. Bei diesen Potenzierungen sind noch Moleküle des entsprechenden Minerals nachweisbar. Nach Schüßler sind dann auch nur diese einzelnen Moleküle in der Lage direkt ins Zellinnere einzudringen, um dort den entsprechenden Mangel wieder auszugleichen.

Die Nährstoffe, die durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung dem Körper zugeführt werden, sind seiner Ansicht nach nur in der Lage die Mängel außerhalb der Zelle auszugleichen. Nach seiner Vorstellung herrscht im Krankheitsfall ein Ungleichgewicht zwischen dem Zellinneren und dem Zelläußeren. Um nun das Gleichgewicht wieder herzustellen ist beides nötig - eine gesunde Ernährung und die Zufuhr der entsprechenden "feinstofflichen" Mineralien.

Aufgrund dieser Überlegungen ist es nachvollziehbar, warum eine ausgewogene Ernährung für den Erfolg einer Therapie mit Schüßler-Salzen (aber auch jeder anderen Therapieform!) sehr wichtig ist.

Leider werden heute die meisten Heim- und Haustiere ausschließlich mit industriellem Fertigfutter "ernährt", wodurch eine ausgewogene Ernährung nicht mehr gegeben ist. Diese mangelhafte Ernährung ist dann auch häufig die Ursache für den Ausbruch einer Krankheit.

Weiter Infos zur artgerechten Ernährung für Hund und Katze finden sie unter der Seite "artgerechte Ernährung".


Die 12 bio-chemischen Funktionsmittel nach Dr. Schüßler

1. Calcium fluoratum D12 (Calciumfluorid)
2. Calcium phosphoricum D6 (Calciumphosphat)
3. Ferrum phosphoricum D12 (Eisenphosphat)
4. Kalium chloratum D6 (Kaliumchlorid)
5. Kalium phosphoricum D6 (Kaliumphosphat)
6. Kalium sulfuricum D6 (Kaliumsulfat)
7. Magnesium phosphoricum D6 (Magnesiumphosphat)
8. Natrium chloratum D6 (Natriumchlorid - Kochsalz)
9. Natrium phosphoricum D6 (Natriumphosphat)
10. Natrium sulfuricum D6 (Natriumsulfat)
11. Silicea D12 (Kieselsäure)
12. Calcium sulfuricum D6 (Calciumsulfat)

Erst später kamen noch weitere Mineralien, die so genannten Ergänzungsmittel dazu.

Die 15 biochemischen Ergänzungsmittel

1. Kalium arsenicosum D6 (Kaliumarsenit)
2. Kalium bromatum D6 (Kaliumbromid)
3. Kalium jodatum D6 (Kaliumjodid)
4. Lithium chloratum D6 (Lithiumchlorid)
5. Manganum sulfuricum D6 (Mangansulfat)
6. Calcium sulfuratum D6 (Kalziumsulfid)
7. Cuprum arsenicosum D6 (Kupferarsenit)
8. Kalium-Aluminium sulfuricum D6 (Alaun)
9. Zincum chloratum D6 (Zinkchlorid)
10. Calcium carbonicum D6 (Kalziumkarbonat)
11. Natrium bicarbonicum D6 (Natriumbikarbonat)
12. Arsenum jodatum D6 (Arsentrijodid)
13. Aurum Chloratum Natronatum D6 (Natriumchloraurat)
14. Selenium D6 (Selen)
15. Kalium bichromicum D12 (Kaliumdichromat)

(nach oben)

Bachblüten-Therapie

Die Bachblüten-Therapie wurde von dem Engländer Dr. Edward Bach (1886-1936) entwickelt. Sie beruht auf der Annahme, dass die Schwingungsenergie die in den Blüten gespeichert ist, eine regulierende und ausgleichende Wirkung auf die Psyche und in Folge auch auf körperliche Beschwerden hat.

Die Herstellung erfolgt folgendermaßen. Die Blüten werden an besonderen Plätzen gesammelt, in Quellwasser gelegt und anschließend eine bestimmte Zeit der Sonne ausgesetzt. Dadurch soll sich laut Bach die in den Blüten gespeicherte Energie auf das Wasser übertragen. Dieses energetisierte Wasser wird dann mit Alkohol haltbar gemacht und in sog. Stockbottles abgefüllt.

Die Bachblütentherapie geht davon aus, dass jegliche körperliche Krankheit ihre Ursache in einer seelischen Störung hat. Diese Störungen können sich dann in negativen Verhaltensmustern wie z. B. Angst, Aggressivität, Gutmütigkeit, Unsicherheit, Ruhelosigkeit oder Empfindlichkeit äußern, um nur einige zu nennen.

Bachblüten

Die Bachblütentherapie ist, ebenso wie die Homöopathie oder auch die Akupunktur, eine Regulations- bzw. Umstimmungstherapie. Das Ziel der Behandlung ist deshalb eine Reharmonisierung der negativen Verhaltensmuster durch Anregung der seelischen Selbstheilungskräfte.

Die Bachblütentherapie behandelt somit, anders als die Homöopathie, nicht direkt körperliche Beschwerden, sondern vorrangig psychische Beschwerden, die dann in der Folge allerdings durchaus Auswirkungen auf der körperlichen Ebene haben können.

Mittlerweile gibt es die Blüten auch als Globuli, was den Einsatz beim Tier einfacher macht, da der Alkohol von den Tieren oft abgelehnt und auch nicht vertragen wird. Die Anwendung der Bachblüten ist jedoch vom Zeitaufwand umfangreicher als die der Homöopathie. Die Blüten müssen über einen längeren Zeitraum mehrmals täglich verabreicht werden, um eine Wirkung zu erzielen. Das ist gerade beim Tier oft problematisch, wenn niemand da ist, um dem Tier die Tropfen/Globuli zu verabreichen.

Die 38 Original Bachblüten (Quelle: "Seelische Gesundheitsvorsorge für unsere Haustiere" von Mechthild Scheffer

1. Agrimony (Odermennig) Die Konfrontationsblüte
2. Aspen (Espe oder Zitterpappel) Die Ahnungsblüte
3. Beech (Rotbuche) Die Toleranzblüte
4. Centaury (Tausendgüldenkraut) Die Willensblüte
5. Cerato (Bleiwurz oder Hornkraut) Die Intuitionsblüte
6. Cherry Plum (Kirschpflaume) Die Loslassblüte
7. Chestnut Bud (Knospe der Rosskastanie) Die Lernblüte
8. Chicory (Wegwarte) Die Taktikblüte
9. Clematis (weiße Waldrebe) Die Tagträumerblüte
10. Crab Apple (Holzapfel) Die Reinigungsblüte
11. Elm (Ulme) Die Verantwortungsblüte
12. Gentian (Herbstenzian) Die Skeptikerblüte
13. Gorse (Stechginster) Die Hoffnungsblüte
14. Heather (schottisches Heidekraut) Die Selbstbezogenheitsblüte
15. Holly (Stechpalme) Die Liebesblüte
16. Honeysuckle (Geißblatt) Die Vergangenheitsblüte
17. Hornbeam (Weiß- oder Hainbuche) Die Müdigkeitsblüte
18. Impatiens (Springkraut) Die Geduldsblüte
19. Larch (Lärche) Die Selbstvertrauensblüte
20. Mimulus (Gauklerblume) Die Tapferkeitsblüte
21. Mustard (wilder Senf) Die Weltschmerzblüte
22. Oak (Eiche) Die Durchhalteblüte
23. Olive (Olive) Die Erschöpfungsblüte
24. Pine (schottische Kiefer) Die Verzeihungsblüte
25. Red Chestnut (rote Kastanie) Die Symbioseblüte
26. Rock Rose (gelbes Sonnenröschen) Die Panikblüte
27. Rock Water (Quellwasser) Die Disziplinblüte
28. Scleranthus (einjähriger Knäuel) Die Gleichgewichtsblüte
29. Star of Bethlehem (doldiger Milchstern) Die Schockblüte
30. Sweet Chestnut (Edelkastanie) Die Erlösungsblüte
31. Vervain (Eisenkraut) Die Begeisterungsblüte
32. Vine (Weinrebe) Die Autoritätsblüte
33. Walnut (Walnuss) Die Neubeginn-Blüte
34. Water Violet (Sumpfwasserfeder) Die Isolationsblüte
35. White Chestnut (Rosskastanie) Die Gedankenblüte
36. Wild Oat (Waldtrespe) Die Vielseitigkeitsblüte
37. Wild Rose (Heckenrose) Die Resignationsblüte
38. Willow (gelbe Weide) Die Schicksalsblüte
39. Rescue-Tropfen (Erste-Hilfe-Tropfen)  

Als Nr. 39 wird oft die Notfallkombination der Rescue-Tropfen angeführt, die auch am bekanntesten sein dürften. Die Rescue-Tropfen sorgen innerhalb kurzer Zeit für eine emotionale Stabilisierung und können als erste Hilfe bei jeglichen Schock- und Notfallsituationen eingesetzt werden, bevor man körperliche Erste Hilfe leistet.

Zusammensetzung:

Star of Bethlehem: Schock, Betäubung
Rock Rose: Terror, Panik
Impatiens: mentaler Stress, überschießende Reaktionen
Cherry Plum: Angst vor Kontrollverlust
Clematis: Gefühle wie "weit weg sein" oder Ohnmacht

(nach oben)

 

 
 
   
 
 

Manuela Lingl | Barbarastr. 1 | 92729 Weiherhammer | Mobil 01 51 / 15 21 05 83