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| Therapieverfahren |
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Die Therapiemöglichkeiten die dem Tierheilpraktiker zur Verfügung stehen sind vielfältig. Einige davon, die ich bei mir in der Praxis am häufigsten anwende, möchte ich ihnen hier in einem kurzen Überblick vorstellen. Mein Schwerpunkt ist dabei die klassische Homöopathie, die als Grundlage einer erfolgreichen Behandlung fast immer zum Einsatz kommt. Alle anderen Verfahren setze ich hauptsächlich unterstützend ein. Selbstverständlich erstelle ich für ihr Tier mit seinen speziellen Beschwerden ein eigenes Behandlungskonzept.
- Homöopathie
- Akupunktur und Meridianbehandlung
- Schüßler Salze
- Bachblüten-Therapie
- Beratung für artgerechte Ernährung
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| Homöopathie |
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Das wichtigste und tiefgreifendste Therapieverfahren, das dem Heilpraktiker oder Tierheilpraktiker zur Verfügung steht, ist die Homöopathie. Die Homöopathie ist eine Unstimmungs- und Regulationstherapie, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Die Homöopathie (ähnliches Leiden) wurde vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann um 1800 begründet. Der Grundsatz der Homöopathie beruht, wie schon der Name sagt, auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Symptome, welche eine Substanz beim Gesunden hervorruft, beim Kranken, der unter ähnlichen Symptomen leidet, Heilung bewirkt.
Je ähnlicher das sog. Arzneimittelbild der Substanz, den Symptomen des Kranken ist, desto erfolgreicher und tiefer die Heilung. Die Kunst des Homöopathen besteht nun darin, aus Tausenden vorhandenen Mittelbildern das passende Mittel für den Kranken zu finden. Das entsprechende Mittel bekommt der Patient, egal ob Mensch oder Tier, dann nicht in der Ursubstanz (viele homöopathische Mittel sind Giftstoffe!), sondern immer potenziert verabreicht.
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Bei der Potenzierung wird der eigentliche Wirkstoff sehr stark verdünnt, aber die Energie bzw. die Information, um die es dabei geht, wird verstärkt. Grob gilt: Je höher die Potenzierung, desto reiner und tief greifender die Wirkung. Es gibt verschiedene Methoden, (die hier nicht genauer erläutert werden) um diese Potenzierung zu erreichen. Man unterscheidet D-Potenzen (100er Verdünnungen), C-Potenzen (1000er Verdünnung) und LM-Potenzen, auch Q-Potenzen genannt (50000er Verdünnung). D-Potenzen werden meist nur bei rein körperlichen Beschwerden eingesetzt, wie z. B. das bekannte Verletzungsmittel Arnica.
Die Tiefpotenzen haben eine kürzere Wirkdauer und bis zu einer bestimmten Potenz ist auch noch Ursubstanz im Arzneimittel nachweisbar. Hochpotenzen ab etwa einer C30 entfalten ihre heilende Wirkung nicht nur im körperlichen, sondern auch im psychischen Bereich. Hat beispielsweise jemand vor kurzem den Partner oder den Besitzer verloren und reagiert mit großer Trauer, Überempfindlichkeit und Launenhaftigkeit, dann wird der Homöopath z. B. an Ignatia denken. In diesem Fall würde man dann zu höheren C-Potenzen greifen, um Erleichterung zu verschaffen. Der Unterschied dieser Hochpotenzen zu den Tiefpotenzen liegt aber nicht nur in der Tiefe der Wirkung, sondern vor allem in der Dauer. Hochpotenzen z. B. die C1000 können je nach Mittel bis zu einigen Monaten wirksam sein. Wurde das falsche Mittel gewählt, können unerwünschte Reaktionen auftreten. Es kann passieren, dass der Patient dann Symptome des verabreichten Mittels entwickelt und ungewollt eine sogenannte Arzneimittelprüfung durchläuft.
Aus diesem Grund ist beim Einsatz von Hochpotenzen Vorsicht und Umsicht geboten. Diese sollten nur vom ausgebildeten Homöopathen verabreicht werden. LM oder Q-Potenzen sind höher potenziert, wirken aber durch ein anderes Herstellungsverfahren tiefer, jedoch wesentlich kürzer als die C-Potenzen. Die Schwierigkeit liegt hier in der Verabreichung, die etwas aufwendiger ist als bei den D- und C-Potenzen und sich gerade beim Tier nicht immer einfach durchführen lässt.
Um nun das richtige Heilmittel für ein krankes Tier zu finden, sollte dem Therapeuten im Idealfall die gesamte Lebens- und Krankheitsgeschichte bekannt sein. Dazu wird der Tierbesitzer in einem ersten Gespräch genauestens befragt. Wichtig sind dabei nicht nur die körperlichen Symptome, wie Durchfall, Erbrechen oder Husten, sondern auch psychische Auffälligkeiten, wie ängstliches oder aggressives Verhalten und bestimmte Umstände unter denen vorhandene Symptome besser oder schlechter werden. Das kann z. B. der Umstand sein, dass der Hund schlechter läuft, wenn das Wetter kälter wird, das Pferd trotz Fieber keinen Durst hat, oder die Katze, statt im warmen Bettchen, immer in der Badewanne schläft, obwohl sie sich doch immer kalt anfühlt.
Alle Symptome zusammen ergeben ein bestimmtes Bild, das dann (hoffentlich) dem Arzneimittelbild eines homöopathischen Mittels ähnlich ist. Das Mittel, welches die beste Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten aufweist, ist das Mittel, das dann im optimalen Fall zur Heilung führt. Die Homöopathie kann bei jeglicher Erkrankung eingesetzt werden, bei der die Lebenskraft des Patienten stark genug ist, um sich selbst zu helfen. Das homöopathische Mittel gibt dem Körper eigentlich nur Hilfe zur Selbsthilfe. Es gibt ihm sozusagen den richtigen "Tipp" was er tun muss, um die Heilung in Gang zu bringen. Bei schweren Krankheitsverläufen, bei denen die Lebenskraft des Patienten schon zu schwach ist, kann zwar oft keine Heilung, aber immer noch eine Besserung bzw. Erleichterung (weniger Schmerzen) erzielt werden, wie z. B. bei fortgeschrittener Krebserkrankung. Die Homöopathie kann bei schweren Erkrankungen immer auch unterstützend eingesetzt werden.
( nach oben) |
| Akupunktur und Meridianbehandlung |
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Die Akupunktur ist eine jahrtausende alte chinesische Heilkunst und ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie zählt ebenso wie die Homöopathie zu den Umstimmungs- und Regulationstherapien, d. h. sie aktiviert, wie auch die Homöopathie, die Selbstheilungskräfte des Körpers. Bei der Akupunktur ("Stechen mit der Nadel") werden spezielle Akupunkturnadeln in die Akupunkturpunkte, von denen es mehrere hundert gibt, eingestochen. Die Akupunkturpunkte sind, bei vorliegenden Störungen, als kleine druckschmerzhafte Stellen in der Haut auffindbar, die sich auch in ihrer geweblichen Zusammensetzung von der restlichen Haut unterscheiden lassen. Es ist inzwischen auch möglich, diese Punkte elektrophysikalisch nachzuweisen.
Die Akupunkturpunkte liegen auf den sogenannten Meridianen, die den gesamten Körper überziehen. Es gibt 2 Hauptmeridiane, das sog. Lenker- oder Gouverneurgefäß (Dumai) und das Zentral- oder Konzeptionsgefäß (Renmai), die ventral (bauchseitig) und dorsal (rückenseitig) in der Körpermittelline verlaufen. Zudem gibt es je Körperseite 12 untergeordnete Meridiane, die den einzelnen Organen zugeteilt sind. In der Vorstellung der TCM sind die Meridiane Energiebahnen, auf denen die Lebensenergie Qi fließt. Störungen dieses Energieflusses können demzufolge die Lebensenergie "verstimmen" und Krankheiten hervorrufen.
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Durch das Einstechen der Nadel "dockt" die Nadel an den Akupunkturpunkt an und bringt dadurch die Energie wieder zum fließen. Hauptsächlich kommt die Akupunktur zum Einsatz, wenn noch keine gravierenden organischen Schäden vorliegen. Dann können durch die Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte gezielt die entsprechenden Organe positiv beeinflusst werden. So gibt es z. B. spezielle Punkte zur Behandlung von Magenerkrankungen genauso wie Punkte für die Leber, die Nieren, das Herz oder den Kreislauf. Auch Probleme der Augen, Ohren und Nase, aber z. B. auch Rücken-, Schilddrüsen- und Unterleibsprobleme können behandelt werden. Zudem wird die Akupunktur erfolgreich zur Schmerzlinderung eingesetzt und sie kann durchaus auch bei psychischen Problemen helfen und den Allgemeinzustand verbessern.
Bei empfindlichen Patienten muss nicht immer die Nadel zum Einsatz kommen. Es gibt auch die Möglichkeit die Akupunkturpunkte mit dem Laser zu behandeln oder einfach nur zu akupressieren, d h. die Punkte werden nur manuell mit dem Finger oder dem Massagestäbchen stimuliert. Die intensivste Heilwirkung wird allerdings mit den Nadeln erreicht.
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Bei der Meridianbehandlung werden nur die Meridiane mit einem Massagestäbchen, das im Notfall auch ein Kugelschreiben sein kann, behandelt. Das heißt man "zieht" den zu behandelnden Meridian in seiner Verlaufsrichtung und versucht so, die vorhandenen Blockaden aufzulösen und die Energie wieder zum Fließen zu bringen. Blockaden können beispielsweise durch falsche Bewegungsabläufe oder durch Störfelder wie z. B. Narben entstehen. Beim Tier, besonders beim Pferd, ist es für einen geübten Behandler relativ leicht, Störungen im Meridianverlauf zu finden und zu beheben, da das Tier dies durch seine Reaktionen und seine Mimik zuverlässig mitteilt. Die Meridianbehandlung ist z. B. sehr erfolgreich bei Bewegungsproblemen oder Verspannungen. Es können aber auch alle organischen Beschwerden behandelt werden, da die Meridiane ja mit den entsprechenden Organen korrespondieren. Zudem kann sie sehr gut mit Akupunktur und Homöopathie verbunden werden.
Um eine weitere Wirkungsverstärkung zu erzielen, können die Meridiane (aber auch die Akupunkturpunkte) mit Farblicht behandelt werden. Den meisten ist wohl die unterschiedliche Wirkung von Rotlicht (wärmend, Energie spendend, anregend) und Blaulicht (kühlend, schmerzstillend, entspannend) bekannt, aber auch andere Farben haben besondere Wirkungen, speziell auch auf die Psyche.
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Farben entstehen durch Filterung verschiedener Wellenlängen des weißen Lichtes und dementsprechend hat jede Farbe unterschiedliche energetische Wirkung, die bei der Farbtherapie genutzt wird. Da jedem Meridian eine tonisierende (anregend) und eine sedierende (beruhigend) Farbe zugeordnet ist, kann darüber zusätzlich der Energiefluss reguliert werden. Mit Meridianbehandlung, Farblichttherapie und anderen energetischen Techniken ist es oft sogar auch möglich, verschobene Wirbel und Gelenke an ihren ursprünglichen Platz zu bringen und dadurch wieder einen normalen und schmerzfreien Bewegungsablauf zu erzielen.
Es ist immer wieder erstaunlich wie sensibel Tiere auf eine derartige Behandlung reagieren. Selbst anfangs ängstliche und unruhige Tiere werden ruhig und genießen die Prozedur und so mancher Besitzer wundert sich über die ungewohnten Reaktionen seines Tieres.
(nach oben) |
| Schüßler-Salze |
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Die Schüßler-Salze gehen, wie der Name sagt, auf den homöopathischen Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 - 1898) zurück. Er nannte diese Therapieform "Biochemische Heilweise". Statt der mittlerweile ca. 2500 bekannten homöopathischen Mittel benutzte er nur 12 Salze, die er zur Behandlung fast aller Krankheiten für ausreichend hielt.
Schüßler nahm an, dass Krankheiten auf gestörten biochemischen Prozessen oder einfacher ausgedrückt, auf einem gestörten Mineralhaushalt im Körper beruhen. Er vermutete, dass das Fehlen eines bestimmten Mineralstoffes den gesamten Stoffwechsel negativ beeinflusst und so Fehlfunktionen verursacht.
Das Prinzip dieser Heilweise beruht nicht auf der homöopathischen Grundlage des Ähnlichkeitsprinzips, obwohl das Herstellungsverfahren (Potenzierung) der Schüßler-Salze mit dem der homöopathischen Mittel identisch ist, sondern nur auf den physiologisch-chemischen Vorgängen im menschlichen Organismus. |
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Die Regelpotenzen bei den Schüßler-Salzen sind die D6 und die D12. Bei diesen Potenzierungen sind noch Moleküle des entsprechenden Minerals nachweisbar. Nach Schüßler sind dann auch nur diese einzelnen Moleküle in der Lage direkt ins Zellinnere einzudringen, um dort den entsprechenden Mangel wieder auszugleichen.
Die Nährstoffe, die durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung dem Körper zugeführt werden, sind seiner Ansicht nach nur in der Lage die Mängel außerhalb der Zelle auszugleichen. Nach seiner Vorstellung herrscht im Krankheitsfall ein Ungleichgewicht zwischen dem Zellinneren und dem Zelläußeren. Um nun das Gleichgewicht wieder herzustellen ist beides nötig - eine gesunde Ernährung und die Zufuhr der entsprechenden "feinstofflichen" Mineralien.
Aufgrund dieser Überlegungen ist es nachvollziehbar, warum eine ausgewogene Ernährung für den Erfolg einer Therapie mit Schüßler-Salzen (aber auch jeder anderen Therapieform!) sehr wichtig ist.
Leider werden heute die meisten Heim- und Haustiere ausschließlich mit industriellem Fertigfutter "ernährt", wodurch eine ausgewogene Ernährung nicht mehr gegeben ist. Diese mangelhafte Ernährung ist dann auch häufig die Ursache für den Ausbruch einer Krankheit.
Weiter Infos zur artgerechten Ernährung für Hund und Katze finden sie unter der Seite "artgerechte Ernährung".
Die 12 bio-chemischen Funktionsmittel nach Dr. Schüßler
| 1. |
Calcium fluoratum |
D12 |
(Calciumfluorid) |
| 2. |
Calcium phosphoricum |
D6 |
(Calciumphosphat) |
| 3. |
Ferrum phosphoricum |
D12 |
(Eisenphosphat) |
| 4. |
Kalium chloratum |
D6 |
(Kaliumchlorid) |
| 5. |
Kalium phosphoricum |
D6 |
(Kaliumphosphat) |
| 6. |
Kalium sulfuricum |
D6 |
(Kaliumsulfat) |
| 7. |
Magnesium phosphoricum |
D6 |
(Magnesiumphosphat) |
| 8. |
Natrium chloratum |
D6 |
(Natriumchlorid - Kochsalz) |
| 9. |
Natrium phosphoricum |
D6 |
(Natriumphosphat) |
| 10. |
Natrium sulfuricum |
D6 |
(Natriumsulfat) |
| 11. |
Silicea |
D12 |
(Kieselsäure) |
| 12. |
Calcium sulfuricum |
D6 |
(Calciumsulfat) |
Erst später kamen noch weitere Mineralien, die so genannten Ergänzungsmittel dazu.
Die 15 biochemischen Ergänzungsmittel
| 1. |
Kalium arsenicosum |
D6 |
(Kaliumarsenit) |
| 2. |
Kalium bromatum |
D6 |
(Kaliumbromid) |
| 3. |
Kalium jodatum |
D6 |
(Kaliumjodid) |
| 4. |
Lithium chloratum |
D6 |
(Lithiumchlorid) |
| 5. |
Manganum sulfuricum |
D6 |
(Mangansulfat) |
| 6. |
Calcium sulfuratum |
D6 |
(Kalziumsulfid) |
| 7. |
Cuprum arsenicosum |
D6 |
(Kupferarsenit) |
| 8. |
Kalium-Aluminium sulfuricum |
D6 |
(Alaun) |
| 9. |
Zincum chloratum |
D6 |
(Zinkchlorid) |
| 10. |
Calcium carbonicum |
D6 |
(Kalziumkarbonat) |
| 11. |
Natrium bicarbonicum |
D6 |
(Natriumbikarbonat) |
| 12. |
Arsenum jodatum |
D6 |
(Arsentrijodid) |
| 13. |
Aurum Chloratum Natronatum |
D6 |
(Natriumchloraurat) |
| 14. |
Selenium |
D6 |
(Selen) |
| 15. |
Kalium bichromicum |
D12 |
(Kaliumdichromat) |
(nach oben) |
| Bachblüten-Therapie |
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Die Bachblüten-Therapie wurde von dem Engländer Dr. Edward Bach (1886-1936) entwickelt. Sie beruht auf der Annahme, dass die Schwingungsenergie die in den Blüten gespeichert ist, eine regulierende und ausgleichende Wirkung auf die Psyche und in Folge auch auf körperliche Beschwerden hat.
Die Herstellung erfolgt folgendermaßen. Die Blüten werden an besonderen Plätzen gesammelt, in Quellwasser gelegt und anschließend eine bestimmte Zeit der Sonne ausgesetzt. Dadurch soll sich laut Bach die in den Blüten gespeicherte Energie auf das Wasser übertragen. Dieses energetisierte Wasser wird dann mit Alkohol haltbar gemacht und in sog. Stockbottles abgefüllt.
Die Bachblütentherapie geht davon aus, dass jegliche körperliche Krankheit ihre Ursache in einer seelischen Störung hat. Diese Störungen können sich dann in negativen Verhaltensmustern wie z. B. Angst, Aggressivität, Gutmütigkeit, Unsicherheit, Ruhelosigkeit oder Empfindlichkeit äußern, um nur einige zu nennen.
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Die Bachblütentherapie ist, ebenso wie die Homöopathie oder auch die Akupunktur, eine Regulations- bzw. Umstimmungstherapie. Das Ziel der Behandlung ist deshalb eine Reharmonisierung der negativen Verhaltensmuster durch Anregung der seelischen Selbstheilungskräfte.
Die Bachblütentherapie behandelt somit, anders als die Homöopathie, nicht direkt körperliche Beschwerden, sondern vorrangig psychische Beschwerden, die dann in der Folge allerdings durchaus Auswirkungen auf der körperlichen Ebene haben können.
Mittlerweile gibt es die Blüten auch als Globuli, was den Einsatz beim Tier einfacher macht, da der Alkohol von den Tieren oft abgelehnt und auch nicht vertragen wird. Die Anwendung der Bachblüten ist jedoch vom Zeitaufwand umfangreicher als die der Homöopathie. Die Blüten müssen über einen längeren Zeitraum mehrmals täglich verabreicht werden, um eine Wirkung zu erzielen. Das ist gerade beim Tier oft problematisch, wenn niemand da ist, um dem Tier die Tropfen/Globuli zu verabreichen.
Die 38 Original Bachblüten (Quelle: "Seelische Gesundheitsvorsorge für unsere Haustiere" von Mechthild Scheffer
| 1. |
Agrimony |
(Odermennig) |
Die Konfrontationsblüte |
| 2. |
Aspen |
(Espe oder Zitterpappel) |
Die Ahnungsblüte |
| 3. |
Beech |
(Rotbuche) |
Die Toleranzblüte |
| 4. |
Centaury |
(Tausendgüldenkraut) |
Die Willensblüte |
| 5. |
Cerato |
(Bleiwurz oder Hornkraut) |
Die Intuitionsblüte |
| 6. |
Cherry Plum |
(Kirschpflaume) |
Die Loslassblüte |
| 7. |
Chestnut Bud |
(Knospe der Rosskastanie) |
Die Lernblüte |
| 8. |
Chicory |
(Wegwarte) |
Die Taktikblüte |
| 9. |
Clematis |
(weiße Waldrebe) |
Die Tagträumerblüte |
| 10. |
Crab Apple |
(Holzapfel) |
Die Reinigungsblüte |
| 11. |
Elm |
(Ulme) |
Die Verantwortungsblüte |
| 12. |
Gentian |
(Herbstenzian) |
Die Skeptikerblüte |
| 13. |
Gorse |
(Stechginster) |
Die Hoffnungsblüte |
| 14. |
Heather |
(schottisches Heidekraut) |
Die Selbstbezogenheitsblüte |
| 15. |
Holly |
(Stechpalme) |
Die Liebesblüte |
| 16. |
Honeysuckle |
(Geißblatt) |
Die Vergangenheitsblüte |
| 17. |
Hornbeam |
(Weiß- oder Hainbuche) |
Die Müdigkeitsblüte |
| 18. |
Impatiens |
(Springkraut) |
Die Geduldsblüte |
| 19. |
Larch |
(Lärche) |
Die Selbstvertrauensblüte |
| 20. |
Mimulus |
(Gauklerblume) |
Die Tapferkeitsblüte |
| 21. |
Mustard |
(wilder Senf) |
Die Weltschmerzblüte |
| 22. |
Oak |
(Eiche) |
Die Durchhalteblüte |
| 23. |
Olive |
(Olive) |
Die Erschöpfungsblüte |
| 24. |
Pine |
(schottische Kiefer) |
Die Verzeihungsblüte |
| 25. |
Red Chestnut |
(rote Kastanie) |
Die Symbioseblüte |
| 26. |
Rock Rose |
(gelbes Sonnenröschen) |
Die Panikblüte |
| 27. |
Rock Water |
(Quellwasser) |
Die Disziplinblüte |
| 28. |
Scleranthus |
(einjähriger Knäuel) |
Die Gleichgewichtsblüte |
| 29. |
Star of Bethlehem |
(doldiger Milchstern) |
Die Schockblüte |
| 30. |
Sweet Chestnut |
(Edelkastanie) |
Die Erlösungsblüte |
| 31. |
Vervain |
(Eisenkraut) |
Die Begeisterungsblüte |
| 32. |
Vine |
(Weinrebe) |
Die Autoritätsblüte |
| 33. |
Walnut |
(Walnuss) |
Die Neubeginn-Blüte |
| 34. |
Water Violet |
(Sumpfwasserfeder) |
Die Isolationsblüte |
| 35. |
White Chestnut |
(Rosskastanie) |
Die Gedankenblüte |
| 36. |
Wild Oat |
(Waldtrespe) |
Die Vielseitigkeitsblüte |
| 37. |
Wild Rose |
(Heckenrose) |
Die Resignationsblüte |
| 38. |
Willow |
(gelbe Weide) |
Die Schicksalsblüte |
| 39. |
Rescue-Tropfen |
(Erste-Hilfe-Tropfen) |
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Als Nr. 39 wird oft die Notfallkombination der Rescue-Tropfen angeführt, die auch am bekanntesten sein dürften. Die Rescue-Tropfen sorgen innerhalb kurzer Zeit für eine emotionale Stabilisierung und können als erste Hilfe bei jeglichen Schock- und Notfallsituationen eingesetzt werden, bevor man körperliche Erste Hilfe leistet.
Zusammensetzung:
Star of Bethlehem: Schock, Betäubung
Rock Rose: Terror, Panik
Impatiens: mentaler Stress, überschießende Reaktionen
Cherry Plum: Angst vor Kontrollverlust
Clematis: Gefühle wie "weit weg sein" oder Ohnmacht
(nach oben) |
| artgerechte Ernährung |
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Um eine Idee zu bekommen wie artgerechte Ernährung für den Hund aussieht, betrachten wir zuerst einmal die Ernährungsgewohnheiten des Wolfes, der ja bekanntlich der Urahn unserer Haushunde ist. Der Wolf zählt zu den Karnivoren (Fleischfressern), wobei er bei genauerer Betrachtung kein reiner Fleischfresser ist. Zu seiner Nahrung gehören hauptsächlich mittelgroße bis große Pflanzen fressende Säugetiere, die er sozusagen mit Haut und Haaren (Fell bzw. Federn, Knochen, Blut, Innereien) frisst. Da er auch den Magen mitsamt Inhalt verspeist, gelangt er darüber auch an pflanzliche Bestandteile. Wichtige Vitamine und Spurenelemente nimmt er aber nicht nur darüber auf, sondern er frisst auch selbst pflanzliche Nahrung wie Obst, Beeren, Gräser, Kräuter und Wurzeln. Junge Wölfe fressen sogar Insekten und in kärgeren Zeiten frisst der Wolf auch Aas und Abfälle.
Der Wolf frisst naturgemäß kein Getreide. Er besitzt dafür auch keine Verdauungsenzyme und kann es deshalb nicht verwerten. Sieht man sich jedoch die Etiketten der Fertigfutter, egal ob Dosen- oder Trockenfutter einmal genauer an, wird man feststellen, dass Getreide fast immer Bestandteil, häufig sogar Hauptbestandteil der Fertignahrung ist. Getreide dient einerseits als billiger Füllstoff, um die Herstellungskosten gering zu halten und andererseits um einfach mehr Futter "an den Mann" zu bringen.
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Der Hund muss dann schlichtweg mehr fressen, um seinen Energiebedarf zu decken. Die "Häufchen" von Hunden, die mit industriellem Futter ernährt werden, sind nachweisbar größer, als die von Hunden, die roh ernährt werden. Auch die Mengen, die gefressen werden müssen, um den Energiebedarf zu decken, unterscheiden sich deutlich.
Zudem kann das nicht artgerechte Getreide im Futter Auslöser für Nahrungsunverträglichkeiten bis hin zur Nahrungsmittelallergie sein. Von sonstigen nicht-artgerechten Zusätzen wie Zucker, Konservierungsmitteln, Aromen, Farbstoffen und nicht, oder in den falschen Mengen zugesetzten Vitaminen und Mineralstoffen sei hier mal ganz abgesehen. Bei näherem Interesse führen sie sich das Buch "Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter" von Hans-Ulrich Grimm zu Gemüte (siehe hierzu unter "Buchempfehlungen")
Zurück zum Thema Wolf. Der Verdauungstrakt des Wolfes/Hundes ist ganz auf diese natürliche Nahrung, rohes Fleisch plus bereits aufgeschlossene (im Magen angedaute) pflanzliche Nahrung, ausgelegt. Das Gebiss der Karnivoren ist mit kräftigen Eckzähnen, zum Greifen und Zerteilen und scharfkantigen Backenzähnen, zum Zerbeißen von Fleisch und Knochen, ausgestattet. Im Speichel hat der Hund im Gegensatz zum Pflanzenfresser keine Verdauungsenzyme und produziert deshalb auch nur sehr wenig zähen Speichel, der sozusagen als Gleitmittel für die Nahrung dient.
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Der Magen ist verhältnismäßig groß, je nach Hund hat er ein Fassungsvermögen zwischen 1 und 9 Litern. Die Magensäure des Hundes enthält 10-mal mehr Salzsäure als die des Menschen und erreicht einen pH-Wert < 1! (Erreger haben hier kaum eine Überlebenschance - um hier einem häufigen Argument der Rohfütterungs-Gegner zu widersprechen). Die Produktion der Verdauungssäfte wird hauptsächlich durch den Schlüsselreiz "Fleisch" angeregt. Die Verdauung selbst geht deshalb beim Hund sehr schnell und dauert für Fleisch und Knochen maximal 24 h. Auch der Darm des Hundes ist, verglichen mit dem der Pflanzenfresser, relativ kurz.
Durch diese physiologischen Gegebenheiten wird verständlich, dass die Rohfütterung diejenige Ernährungsweise ist, die der natürlichen am Nächsten kommt. Mittlerweile wird zum Glück auch die Gemeinde der sogenannten "Barfer" immer größer. Hierbei steht im Deutschen die Bezeichnung BARF für "Biologisches, Artgerechtes, Rohes Futter". Im Englischen steht der Name für "Bones And Raw Food", wobei auch einige andere Interpretationen zu finden sind.
Um nun sicherzustellen, dass der Hund mit der Rohfütterung auch alle benötigten Nährstoffe wie Eiweiße (Proteine), Fette, Mineralien, Vitamine, Enzyme und Ballastkrstoffe erhält, sind zwar einige Grundkenntnisse nötig, aber es gibt mittlerweile viele Bücher und Anleitungen (siehe Buchempfehlungen) zu diesem Thema, so dass die Umsetzung für jeden, der sich ernsthaft damit auseinandersetzt, einfach durchführbar ist.
Genauere Kenntnisse sind dann von Nöten, wenn z. B. durch Krankheiten spezielle Diäten eingehalten werden müssen. Das kann unter anderem der Fall sein bei Allergien, Übergewicht, Leber- und Nierenschäden aber auch bei Gelenkproblemen. Probleme, die mit artgerechter Ernährung meist gar nicht erst auftreten.
Bei Interesse berate ich sie gerne!
Und um gleich einem alten Vorurteil vorzubeugen, das sich immer noch hartnäckig hält:
Rohfütterung macht nicht aggressiv!!
( nach oben) |
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